FLYSURFER SOUL 4 oder SONIC 5 – welcher Foilkite passt zu Dir?

FLYSURFER SOUL 4 oder SONIC 5? Wer einen modernen Closed-Cell Foilkite von FLYSURFER sucht, landet schnell bei genau diesen beiden Modellen. Auf den ersten Blick überschneiden sich ihre Einsatzbereiche: Beide bieten hohe Effizienz, starke Sprungleistung, lange Hangtime und können sowohl mit dem Twintip als auch mit dem Hydrofoil gefahren werden.

Trotzdem verfolgen SOUL 4 und SONIC 5 unterschiedliche Konzepte. Der SOUL 4 ist der vielseitigere und fehlerverzeihendere Allrounder. Der SONIC 5 richtet sich stärker an erfahrene Rider, die Big Air, Hangtime und maximale aerodynamische Performance in den Mittelpunkt stellen.

In dieser Kaufberatung zeigen wir Dir die wichtigsten Unterschiede und helfen bei der Entscheidung, welcher der beiden FLYSURFER Kites besser zu Deinem Fahrstil passt.

Kurzfassung: Du möchtest einen unkomplizierten, vielseitigen Foilkite für Freeride, Hydrofoil, Reisen und trotzdem ordentlich Big Air? Dann ist der FLYSURFER SOUL 4 meist die bessere Wahl. Du beherrschst Foilkites bereits sicher und möchtest möglichst viel Höhe, Hangtime und Performance aus Deinen Sessions holen? Dann solltest Du Dir den FLYSURFER SONIC 5 genauer ansehen.

SOUL 4 und SONIC 5 – die Unterschiede auf einen Blick

EigenschaftFLYSURFER SOUL 4FLYSURFER SONIC 5
Konzept Vielseitiger Closed-Cell Allrounder Leistungsorientierter Big-Air-Foilkite
Fahrkönnen Foilkite-Umsteiger bis Experte Intermediate bis Professional
Freeride Sehr hoher Stellenwert Möglich, aber stärker performanceorientiert
Big Air Leistungsfähig und zugänglich Zentraler Einsatzbereich
Hangtime Lang und gut kontrollierbar Auf maximale Airtime ausgelegt
Handling Fehlerverzeihender und intuitiver Sportlicher und präziser
Hydrofoil Sehr vielseitig Besonders interessant für Performance und Big Air
Snow / Land Sehr gut geeignet Nicht der primäre Schwerpunkt
Reisen Sehr vielseitiger Reise-Kite Für performanceorientierte Setups
Größen 7 / 10 / 12 / 15 / 18 m² 7 / 10 / 12 / 15 m²

FLYSURFER SOUL 4 – der vielseitige Allrounder

Der SOUL ist seit mehreren Generationen eines der wichtigsten Modelle im FLYSURFER-Programm. Mit dem SOUL 4 wurde das Grundkonzept weiterentwickelt: ein Closed-Cell Foilkite, der möglichst viele Disziplinen abdeckt und dabei komfortabel und berechenbar bleibt.

Freeride mit dem Twintip, Hydrofoilen, erste und fortgeschrittene Sprünge, Freestyle sowie der Einsatz auf Schnee oder Land gehören zu seinem Einsatzbereich. Gerade für Fahrer, die nicht für jede Disziplin einen eigenen Kite besitzen möchten, ist diese Vielseitigkeit ein wesentlicher Vorteil.

Der SOUL 4 baut seine Kraft gleichmäßig auf, lässt sich gut depowern und vermittelt ein klares Feedback an der Bar. Gegenüber einem kompromisslosen Hochleister verzeiht er eher Fehler bei der Kiteposition und verlangt weniger permanente Aufmerksamkeit.

Für wen ist der SOUL 4 besonders interessant?

  • Freerider mit Twintip
  • Foilkite-Einsteiger und Umsteiger vom Tubekite
  • Hydrofoiler, die einen vielseitigen Kite suchen
  • Rider, die mit demselben Kite auch springen möchten
  • Snow- und Landkiter
  • Reisende mit möglichst kompaktem Kite-Quiver
  • Fahrer, die Komfort und Performance miteinander verbinden möchten

 

Das bedeutet jedoch nicht, dass der SOUL 4 ein reiner Komfortkite ist. Lift und Hangtime gehören ausdrücklich zu seinen Stärken. Er stellt diese Leistung lediglich auf eine zugänglichere und breiter nutzbare Art zur Verfügung.

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FLYSURFER SONIC 5 – Big Air wird zum Schwerpunkt

Beim SONIC 5 verschiebt sich die Priorität deutlich in Richtung Big Air. FLYSURFER entwickelt den SONIC für Fahrer, die bereits über sichere Kitekontrolle verfügen und ihre Sprungleistung gezielt verbessern möchten.

Das höhere Streckungsverhältnis und die stärker auf aerodynamische Effizienz ausgerichtete Konstruktion helfen dem Kite, weit an den Windfensterrand zu fliegen und effizient Höhe zu laufen. Das ist beim Big-Air-Training besonders interessant: Wer nach der Landung schneller wieder Höhe gewinnt, kann innerhalb einer Session mehr Absprünge absolvieren.

Der SONIC 5 wurde außerdem auf lange Hangtime und kontrollierbare Landungen abgestimmt. Das aktuelle Wingtip-Konzept unterstützt Heliloops und Downloops und hilft dabei, den Rider nach einer langen Flugphase wieder kontrolliert abzufangen.

Für wen ist der SONIC 5 besonders interessant?

  • Erfahrene Foilkite-Rider
  • Ambitionierte Big-Air-Fahrer
  • Rider mit Fokus auf maximale Hangtime
  • Fahrer, die möglichst effizient Höhe laufen möchten
  • Hydrofoil-Big-Air-Rider
  • Kiter, die ihre Sprünge und Heliloops gezielt trainieren

 

Der SONIC 5 ist damit nicht automatisch in jeder Situation der „bessere“ Kite. Seine zusätzlichen Leistungsreserven lohnen sich vor allem dann, wenn der Fahrer sie tatsächlich abrufen kann und genau diese sportliche Ausrichtung sucht.

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Handling: Warum der SOUL 4 einfacher zu fahren ist

Einer der wichtigsten Unterschiede liegt nicht in der theoretisch erreichbaren Leistung, sondern darin, wie leicht diese Leistung abrufbar ist.

Der SOUL 4 wurde auf ein gutmütiges und berechenbares Flugverhalten abgestimmt. Er baut seine Kraft kontrolliert auf, lässt sich gut im Windfenster positionieren und eignet sich dadurch auch für Fahrer, die erste Erfahrungen mit einem Closed-Cell Foilkite sammeln.

Beim SONIC 5 werden schnelle Reaktion, aerodynamische Effizienz und Performance stärker priorisiert. Für erfahrene Fahrer bedeutet das mehr Möglichkeiten. Gleichzeitig verlangt ein leistungsorientierteres Profil eine sauberere Kitekontrolle.

Wer von einem Tubekite kommt und zunächst die Besonderheiten eines Foilkites kennenlernen möchte, findet deshalb im SOUL 4 normalerweise den einfacheren Einstieg.

Big Air: Wie groß ist der Unterschied?

Beide Kites können hoch springen. Die entscheidende Frage ist, wie konsequent Big Air im Mittelpunkt stehen soll.

Der SOUL 4 bietet einen gut zu timenden Absprung, schnellen Lift und lange Hangtime. Für viele Freerider stellt er bereits deutlich mehr Sprungleistung bereit, als im normalen Einsatz benötigt wird.

Beim SONIC 5 ist genau diese Disziplin jedoch der Kern des Produktkonzepts. Das leistungsorientierte Profil ist auf lange Flugphasen, hohe aerodynamische Effizienz und viele wiederholbare Sprünge pro Session abgestimmt.

Wer also gelegentlich hoch springen möchte und ansonsten ein möglichst breites Einsatzspektrum sucht, fährt mit dem SOUL 4 sehr gut. Wer dagegen jede Session als Big-Air-Training betrachtet, findet im SONIC 5 das spezialisiertere Werkzeug.

Was bedeutet das beim Höhelaufen?

Gute Upwind-Leistung ist bei beiden Kites vorhanden. Für den SONIC 5 ist sie aber besonders wichtig: Nach einem langen Sprung verliert der Rider Raum nach Lee. Je schneller der Kite anschließend wieder Höhe gewinnt, desto schneller steht der nächste Take-off an.

Der SONIC 5 sitzt effizient weit vorne im Windfenster und reduziert den seitlichen Zug. Das macht ihn für performanceorientierte Fahrer interessant.

Der SOUL 4 läuft ebenfalls sehr gut Höhe, bleibt dabei aber stärker auf den vielseitigen Freeride-Einsatz abgestimmt.

Hydrofoil: SOUL 4 oder SONIC 5?

Mit beiden Kites lässt sich hervorragend foilen – allerdings mit unterschiedlichem Schwerpunkt.

Beim SOUL 4 stehen kontrollierbare Leistung, vielseitiger Einsatz und einfaches Handling im Vordergrund. Er eignet sich damit sowohl für entspanntes Freeride-Foilen als auch für Fahrer, die ihre Hydrofoil-Manöver noch weiterentwickeln.

Der SONIC 5 ist besonders interessant, wenn hohe Effizienz, Geschwindigkeit oder Hydrofoil Big Air gefragt sind. FLYSURFER nennt Hydrofoil Big Air ausdrücklich als einen der Einsatzbereiche des SONIC 5.

Für entspanntes Cruisen und einen möglichst vielseitigen Foilkite würden wir daher eher zum SOUL 4 tendieren. Für sportliches Foilen mit Performance- und Sprungfokus spricht mehr für den SONIC 5.

Welche Größen gibt es?

Die Größenabstufung zeigt ebenfalls die unterschiedliche Ausrichtung der beiden Modelle.

ModellVerfügbare GrößenEinordnung
SOUL 4 7 / 10 / 12 / 15 / 18 m² Breites Allround- und Leichtwindspektrum
SONIC 5 7 / 10 / 12 / 15 m² Kompaktere, klar auf Performance ausgerichtete Range

Eine pauschale Empfehlung nur nach Körpergewicht ist trotzdem nicht sinnvoll. Twintip oder Hydrofoil, bevorzugter Windbereich, Fahrkönnen und vorhandene Kitegrößen verändern die optimale Größenwahl deutlich.

Welche Control Bar passt?

Für beide Modelle eignet sich die aktuelle FLYSURFER FUSION² Control Bar . Durch unterschiedliche Barbreiten und die möglichen Leinenlängen lässt sich das Setup an Kitegröße und Einsatzbereich anpassen.

Besonders beim SOUL 4 unterscheidet sich die empfohlene Konfiguration abhängig davon, ob der Kite beispielsweise zum Twintip-Freeriden, Hydrofoilen oder für Freestyle eingesetzt wird.

Beim SONIC 5 empfiehlt FLYSURFER für die Größen 7 und 10 die FUSION-Bar in M mit 52 cm und für 12 und 15 die Größe L mit 60 cm. Die reguläre Big-Air-Konfiguration verwendet 23 m Leinen.

SOUL 4 oder SONIC 5 für einen Tubekite-Umsteiger?

Wer bisher ausschließlich LEI- beziehungsweise Tubekites gefahren ist, sollte in den meisten Fällen zuerst zum SOUL 4 greifen.

Ein Closed-Cell Foilkite reagiert in einigen Situationen anders als ein Tubekite. Vorfüllen, Start, Rückwärtsstart, Relaunch, Leinenmanagement und Selbstrettung sollten deshalb zunächst in geeigneten Bedingungen kennengelernt werden.

Der SOUL 4 kombiniert diese Foilkite-Eigenschaften mit einem vergleichsweise zugänglichen Flugverhalten und eignet sich deshalb besonders gut für den Umstieg.

Der SONIC 5 ist inzwischen deutlich zugänglicher als ein klassischer Race-Foilkite, setzt aber weiterhin eine sichere Kitekontrolle voraus. FLYSURFER stuft ihn entsprechend von Intermediate bis Professional ein.

Wann lohnt sich der Schritt vom SOUL zum SONIC?

Der Wechsel wird interessant, wenn Du das Potenzial des SOUL bereits sicher nutzt und Dir vor allem in diesen Bereichen mehr wünschst:

  • mehr Fokus auf Big Air
  • maximale aerodynamische Effizienz
  • noch stärkere Upwind-Performance
  • lange Hangtime als zentraler Bestandteil Deiner Sessions
  • mehr Sprünge und Wiederholungen beim Big-Air-Training
  • sportlicheres und präziseres Foilkite-Handling

Fehlt Dir beim SOUL dagegen nichts und nutzt Du regelmäßig Freeride, Hydrofoil, Reisen, Schnee oder Land, besteht kein zwingender Grund, allein wegen der höheren Performanceklasse zum SONIC zu wechseln.

Unser Fazit: SOUL 4 oder SONIC 5?

Der SOUL 4 ist für die meisten Fahrer der vielseitigere Kite. Er verbindet ein zugängliches Handling mit hoher Leistung und lässt sich in sehr unterschiedlichen Disziplinen und Bedingungen einsetzen. Gerade für Foilkite-Umsteiger, Freerider, Reisende und Fahrer mit einem gemischten Einsatzprofil ist er die naheliegende Wahl.

Der SONIC 5 ist die konsequentere Wahl für performanceorientiertes Big Air. Seine Stärken liegen bei aerodynamischer Effizienz, Upwind-Leistung, Hangtime und wiederholbaren Sprüngen. Wer diese Eigenschaften bewusst sucht und bereits über die nötige Erfahrung verfügt, bekommt das leistungsorientiertere Werkzeug.

Du suchst maximale Vielseitigkeit? SOUL 4
Du wechselst erstmals vom Tubekite zum Foilkite? SOUL 4
Du möchtest Freeride und Hydrofoil kombinieren? SOUL 4
Big Air ist Dein klarer Schwerpunkt? SONIC 5
Du möchtest maximale Hangtime und Effizienz? SONIC 5
Du möchtest auf Wasser, Schnee und Land fahren? SOUL 4
 

Du bist noch unsicher?

Die richtige Entscheidung hängt nicht allein vom Modell ab. Ein SOUL 4 oder SONIC 5 in der falschen Größe kann schlechter zu Deinem Setup passen als das vermeintlich weniger spezialisierte Modell in der richtigen Abstimmung.

Teile uns deshalb Dein Fahrergewicht, Dein Board, Deine vorhandenen Kitegrößen, Deinen typischen Windbereich und Deinen bevorzugten Fahrstil mit. Wir helfen Dir bei der Auswahl von Kitegröße, Barbreite und Leinenlänge.

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Häufige Fragen zu SOUL 4 und SONIC 5

Welcher Kite ist einfacher zu fahren – SOUL 4 oder SONIC 5?

Der SOUL 4 ist der fehlerverzeihendere und vielseitigere der beiden Kites. Der SONIC 5 richtet sich stärker an erfahrene Fahrer mit sportlichem Performance- und Big-Air-Fokus.

Welcher Kite springt höher?

Beide Modelle bieten viel Lift und Hangtime. Der SONIC 5 wurde jedoch speziell für Big Air entwickelt und besitzt deshalb das größere Performance-Potenzial für erfahrene Fahrer. Der SOUL 4 macht hohe Sprünge leichter zugänglich und verbindet sie mit einem breiteren Einsatzspektrum.

Welcher Kite eignet sich besser zum Hydrofoilen?

Für vielseitiges Freeride-Hydrofoilen ist der SOUL 4 meist die naheliegendere Wahl. Wer mit dem Hydrofoil gezielt auf hohe Geschwindigkeit, Effizienz und Big Air aus ist, kann vom SONIC 5 profitieren.

Kann ich direkt vom Tubekite auf den SONIC 5 wechseln?

Möglich ist das für erfahrene Kiter, die Start, Landung, Relaunch, Selbstrettung und sichere Kitekontrolle bereits beherrschen. Als erster Closed-Cell Foilkite bietet der SOUL 4 jedoch normalerweise den einfacheren und vielseitigeren Einstieg.

Welcher Kite eignet sich besser für Reisen?

Beide Foilkites besitzen ein kompaktes Packmaß und benötigen keine Pumpe. Der SOUL 4 ist aufgrund seines breiteren Einsatzspektrums die vielseitigere Reiseoption, wenn mit möglichst wenigen Kites unterschiedliche Disziplinen und Bedingungen abgedeckt werden sollen.

Welche Control Bar kann ich verwenden?

Für beide Modelle bietet sich die FLYSURFER FUSION² Control Bar an. Barbreite und Leinenlänge sollten passend zu Kitegröße und Einsatzbereich gewählt werden.

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