Die besten Surfskates

Hol Dir die Atlantikwelle in Deine Stadt. Mit einem Surfskate von Carver, Yow oder Slide kannst Du Bewegungsabläufe trainieren, die Du sonst nur beim Wellenreiten mit einem richtigen Surfboard brauchst.

Du kannst mit einem Surfskate aber auch einfach nur herrlich entspannt und ohne zu pushen durch die Stadt carven, denn ein Surfskate kannst Du mit einer leichten rotierenden Köperbewegung antreiben. Lies unten weiter, um zu erfahren, welche unterschiedlichen Surfskates es gibt und welches Surfskate das Richtige für Dich ist.

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Die besten Surfskates

Hol Dir die Atlantikwelle in Deine Stadt. Mit einem Surfskate von Carver, Yow oder Slide kannst Du Bewegungsabläufe trainieren, die Du sonst nur beim Wellenreiten mit einem richtigen Surfboard brauchst.

Du kannst mit einem Surfskate aber auch einfach nur herrlich entspannt und ohne zu pushen durch die Stadt carven, denn ein Surfskate kannst Du mit einer leichten rotierenden Köperbewegung antreiben. Lies unten weiter, um zu erfahren, welche unterschiedlichen Surfskates es gibt und welches Surfskate das Richtige für Dich ist.

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Was ist eigentlich ein Surfskate?

Ein Surfskate besteht aus einem Deck, vergleichbar mit dem eines kurzen Cruiser Longboards und einer speziell gelagerten Vorderachse, die mehr Freiheitsgrade besitzt, als normale Longboard Trucks und einer normalen Hinterachse.

Dadurch, dass sich die Vorderachse stark anders verhält, als die Hinterachse, kann man ein Surfskate nur durch Pumpen vorwärts bewegen. Du brauchst den Fuß nicht vom Board zu nehmen, sondern kannst durch Deine Körperbewegung das Board vorwärts treiben. 

Das Alleine macht aber ein Surfskate noch nicht aus. Die Hersteller der Achsen versuchen vielmehr, die Bewegungen, die Du zum Steuern des Surfskates ausführen musst, möglichst dicht an den Bewegungen zu orientieren, die man beim Surfen eines Wellenreitbrettes ausführt.  Die höhere Beweglichkeit der Surfskate Vorderachsen ermöglicht kurze und wendige Turns zu fahren wie beim Surfen. Du kannst Bottom Turns, Top Turns und Cut Backs trainieren.

Da die meisten Hersteller völlig unterschiedliche Konzepte für die Achsen entwickelt haben, ist auch das Fahrverhalten der unterschiedlichen Surfskate-Achsen sehr verschieden.

Wer hat das Surfskate erfunden?

Die erste Marke, die mit Surfskates bekannt geworden ist, ist Carver aus Kalifornien. brettsport.de hat die Carver Skateboards bereits seit 2014 im Programm und hat schon immer das Potential dieses Sportgerätes erkannt gehabt. Wir sind daher auch der umsatzstärkste Carver-Händler in Deutschland. Später kamen dann die Marken Yow und Slide aus Spanien dazu. Yow hat ein völlig anderes Achsensystem entwickelt, was sich nicht nur optisch stark von den ursprünglichen Carver-Achsen unterscheidet, sondern auch von den Fahreigenschaften.

carver Markenlogo_YOW slide_logo

Klicke auf die Markenlogos, um mehr Details zu den einzelnen Marken zu erfahren. Auf jeder Seite gibt es auch noch einmal eine herstellerbezogene Kaufberatung.

Das Surfskate Deck

Surfskate Decks haben eine Länge zwischen 28" und 36,5" (also ca. 71 - 93 cm) und sehen damit auf den ersten Blick so ähnlich aus, wie Minicruiser. Um die Analogie zum Wellenreiten noch erfahrbarer zu machen, orientieren sich einige Hersteller am Design echter Surfboards und adaptieren den Shape und das Design.

Die Unterschiede bei den Decks liegen abgesehen vom Styling, in der Ausprägung der Kicktails und bei der Form von Tail und Nose. 

  • Mini-Boards drehen schneller und lassen sich leichter Pumpen. Wenn Du skatest, wo wenig Platz ist und Du auf engstem Raum Deine Turns ausführen möchtest, dann ist ein kleines Board dafür ideal. Ein kurzes Board gibt Dir das Gefühl auf einem kurzen Surfboard zu stehen und reagiert ebenso flott auf jeden Lenkbefehl. Von Mini Boards reden wir im Bereich von 25.5” to 29”, wobei die ganz kurzen Surfskates sich sehr loose fahren, während sie mit zunehmender Länge immer stabiler werden.
  • Kurze Boards bieten Dir eine Kombination aus enger Wende und einfachem Pushing. Ein kurzes Board wählst Du für den Einsatz in Alltagsbedingungen, wo Du pusht und an geeigneten Stellen hart carvst und pumpst. Der Unterschied zwischen den kurzen Surfskates ist subtiler, kleine Änderungen in der Länge führen zu kleinen Änderungen bei der Leistung. Ein kurzes Surfskate ist zwischen 30" und 33" lang. Auch hier gilt: Die Kürzeren sind ein bißchen lockerer, die längeren ein bißchen stabiler.
  • Mittlere Längen haben ein stabileres Fahrverhalten und sind noch leichter zu pumpen. Um ins Pumpen zu kommen, musst Du am Anfang mehr Aufwand betreiben, aber wenn Du den Rythmus gefunden hast, dann sind die mittleren Boards schneller. Ein mittleres Carver Skateboard wirst Du wählen, wenn Du längere Strecken damit zurücklegen willst und dabei auch Pushen möchtest. Je länger das Board ist, um so stabiler und sicherer fühlt es sich an. Die mittlere Länge enspricht vom Verhalten her einem Groveler Surfboard. Mittlere Längen reichen von 34" bis 36".
  • Lange Boards sind am stabilsten und lassen werden durch Pumpen am schnellsten. Allerdings ist es auch schwieriger, die langen Boards durch Pumpen vom Stillstand in Fahrt zu bringen. Lange Boards kannst Du aufgrund der längeren Wheelbase nicht so extrem in die Kurven jagen, wie die kurzen Surfskates und sie werden daher vor allem zum gemütlichen Cruisen und zur einfachen Fortbewegung verwendet. Beim Vergleich mit dem Sufboard entspricht das Verhalten dem traditionellen Longbaord mit Fahrtechniken, wie Cross Stepping und Nose Riding. Ein Longboard variiert bei der Länge zwischen 38" und 43" und wie immer gilt, dass das Verhalten mit zunehmender Länger immer stabiler wird.

Die Wheelbase beim Sufskate

Häufig kommt die Frage auf, welches die richtige Länge eines Surfskates ist, wenn man die Eigenschaften eines ganz bestimmtes Surfboards möglichst genau simulieren möchte. Die Frage nach der Länges des Decks ist an dieser Stelle die falsche Frage. Für das Verhalten als Surftrainer ist die Länge der Wheelbase entscheidend. 

 Die folgende Tabelle kann Dir einen groben Überblick geben, welches Surfskate Du in Abhängigkeit von Körpergröße und Gewicht wählen kannst. Allerdings spielen auch weitere Faktoren eine Rolle und die Fahreigenschaften werden primär von der Länge der Wheelbase beeinflusst.

Deckeigenschaften

 unter 155cm  25kg – 55kg  unter 30″
 150cm – 170cm (5”0` – 5”7`)  40kg – 75kg  27 – 31”
 160cm – 181cm (5”3` – 5”11`)  50kg – 85kg  30 – 32”
 165cm – 187cm (5”4` – 6”2`)  60kg – 90kg  31”- 33”
 175cm – 193cm (5″7` – 6”4`)  70kg – 100kg  32”- 35”
 182cm – 203cm (6”0`- 6”8`)  85kg – 120kg  34”- 39”

Die unterschiedlichen Achsen-Systeme für Surfskates

Carver C7 Achsen

c7_large_1024x1024557414d7dc5f0Die C7 Trucks mit einer Dual-Achse fahren sich sehr flüssig und leicht, wie ein Surfboard mit nur einer Finne und nutzen jede Seitwärtsbewegung sofort für Vortrieb. Es ist sehr einfach, Carver Skateboards mit dieser Achse zu Pumpem und damit sofort Fahrt aufzunehmen. Um das Board perfekt abzustimmen kannst Du beide Achsen getrennt voneinander einstellen und so das Carver Skateboard perfekt an Deine individuellen Bedürfnisse anpassen.

Das C7 System ist ein bißchen schwerer, als das CX-Achsen-Set, aber das integrierte Federsystem erlaubt dafür auch einen größeren Spielraum bei der individuellen Anpassung. Der lange Arm in Längsachse und der große Spielraum bei den Einstellungen macht das Board universell einsetzbar für hohe Geschwindigkeiten oder für einfaches Gleiten ohne zu pushen.

Carver CX Achsen

Carver-Truck-CXDie Carver CX-Achse ist eine Single-Achsen-Konstruktion mit einem Präzisions-Pivot-Zapfen und ermöglicht extrem heftige Turns, wie auf einen Thruster-Surfboard und gibt Dir dasselbe Feedback beim Pumpen für Speed. Auch die CX-Achse ermöglicht Dir einen breiten Einstellbereich für Deine indviduellen Bedürfnisse. Bevor Du einen anderen Shape oder andere Bushings ins Auge fasst, kannst Du zunächst über die Einstellung der Achse schon sehr viel anpassen.

Die Achse hat dasselbe Gewicht, wie eine normale Longboard- oder Skateboard-Achse, aber das Design der Carver CX-Achse ist extrem gut geeignet für Airs, Skateparks und Transistions.

Yow Achsen

yow-system-truck yow-system-v4-packDie Yow-Achse erhebt den Anspruch, das Surffeeling am genauesten zu simulieren. Yow behauptet sogar: Wenn man die Bewegungen, die man auf Streetsurfboards der meisten anderen Marken gelernt hat, beim Wellenreiten anwendet, fällt man ins Wasser, da insbesondere die Gewichtsverlagerung hier eine andere ist.

Durch die fast identische Bewegung bei der Yow-Achse lernt und verinnerlicht man die korrekten Bewegungen beim Surfen und schult so sein Bewegungsgedächtnis, anstatt es mit falschen Bewegungen zu verwirren.

Slide Achsen

Slide-Surfskate-AchseDie Sliede Achse ist sehr gut für Surfskate-Einsteiger geeignet. Sie bietet mehr Stabilität, als z.B. die sehr loose Yow Achse. Wenn Du ein Surfskate suchst, mit dem Du nicht nur Deine Surfskills trainieren kannst, sonder auch entspannt durch die Stadt cruisen kannst, dann machst Du mit der Slide Achse nichts falsch.

 

Zusammenfassung der Markenunterschiede

Wenn Du das Surfskate als richtigen Surftrainer verwenden möchtest, dann bist Du mit den Yow-Achsen oder mit den Carver C7-Achsen am nächsten an den echten Moves auf dem Surfbaord dran, Boards mit diesen Achsen eignen sich dafür weniger zum schnellen Fahren oder für Skatepark-Tricks. Hier stehen klar das Pumpen und die tief gefahrenen Turns im Vordergrund. Auch wenn Du den Flow aus der Pumpbewegung nutzen willst und locker durch die Stadt carven möchtest, dann wählst Du die Carver C7-Achse.

Wenn Du eigentlich zur Skateboardfraktion gehörst und das Board im Park und für Tricks nutzen möchtest, dann empfehlen wir Dir eher die Carver CX-Achse oder die Slide-Achse.

Auswahl des richtigen Surfskate Boards

Bei der Auswahl Deines Carver Surfskates gibt es darüber hinaus noch einige andere Faktoren zu berücksichtigen:

Equivalency Range: Die Achsen bei jedem Board können eingestellt werden, um sich fester oder lockerer anzufühlen. Mit diesen Einstellungen kannst Du die Boards so anpassen, dass die Längenunterschiede ausgeglichen werden. Ein loose eingestelltes längeres Board kann sich ähnlich fahren, wie ein tight eingestelltes kürzeres Board. Allgemein ist vor allem der engere Kurvenradius das entscheidende Merkmal der kürzeren Boards. Gerade die Kräfte, die bei den kürzeren Turns erzeugt werden machen aber den Reiz der Surfskates aus.

Deine Größe: Im Allgemeinen wählen größere Fahrer längere Boards und kleinere Fahrer kürzere Boards. Allerdings gibt es hier keine Regeln. Wichtiger ist Dein Fahrkönnen und das Ziel, was Du Dir gesetzt hast. Ein geübter großer Fahrer wird auch mit dem kleinsten Board klar kommen.

Deine Erfahrung: Speziell, wenn Du ein Surfskate nutzen möchtest, um Deine Skills auf einem Surfboard zu verbessern, dann solltest Du das Surfskate an Deine vorhanden Skills und an den Boardtyp anpassen, den Du auch auf dem Wasser fährst. Du kannst Surfskates auch verwenden, um an Land Deine Skills zu verbessern. Wähle ein kleineres Board und trainiere die Deine Muskeln für engere Turns.

Wenn Du vom Skateboard kommst und Tricks im Park stehst, kannst Du Dich problemlos für ein kurzes Carver Surfskate entscheiden. Als Longboarder wirst Du Dich hier auch eher auf den längeren Modellen wohl fühlen.

Das Gelände: Bei wenig Platz und geringen Geschwindigkeiten wirst Du mit einem Mini-Board den meisten Spaß haben. Dasselbe Board kommt aber bei hohen Geschwindigkeiten möglicherweise zu schnell ins Schlingern. Wenn Du viel im Park unterwegs bist, dann wählst Du wahrscheinlich ein Transition-Modell mit hochgezogener Nose, bei dem Du Dich sicher einlocken kannst und wenn Du haupsächlich auf der Straße unterwegs bist, wird ein Longboard Dein Favorit sein.

surfguide_carver_skatebaords

Mit Hilfe der Grafik oben kannst Du ungefähr abschätzen, wie sich ein Surfskate im Verhältnis zu einem Surfboard der entsprechenden Länge verhält. Beachte: Eigentlich ist nicht die Boardlänge, sondern die Wheelbase der richtige Schlüssel für den Vergleich mit den Boardlängen. Aber es gibt so viele ähnlich Boards in jedem Bereich, dass getrost Du auch Shape und Grafik in Deine Entscheidung einfließen lassen kannst.

Wie pumpt man ein Surfskate?

Das Wichtigeste ist: Don't skate it, SURF IT!

Du fährst ein Surfskate mit Deinem gesamten Körper: Wohin dein Kopf und deine Arme zeigen, werden deine Hüften und dein Board folgen.

Wenn Du ein Surfskate fahren möchtest, dann musst Du andere Bewegungen ausführen, als auf einem normalen Skateboard oder Longboard. Bringe zunächst Deinen vorderen Fuß möglichst genau über die Vorderachse und setze Deinen hinteren Fuß möglichst weit hinten auf das Deck in den Knick zum Kicktail. So hast Du den maximalen Hebel für die Umsetzung der Energie in Vortrieb. Diese Energie erzeugst Du nun mit einer rotierenden Bewegung Deines Oberkörpers und einer Gewichtsverlagerung von der Ferse zu den Zehen, wie Du es in den Videos unten auf der Seite sehen kannst. Deine Körperhaltung sollte entspannt, locker und mit weit ausgestreckten Armen sein, damit Du die notwendigen Drehungen einleiten kannst.

Es ist bei einem Surfskate nicht notwendig, einen Fuß zum Pushen vom Boards zu nehmen, die meisten Surfskateboards kannst Du aus dem Stand heraus pumpen. Gleichwohl kann es bei den ersten Versuchen einfacher sein, das Board erst etwas in Fahrt zu bringen und dann die Geschwindigkeit durch Pumpen beizubehalten oder zu steigern.

Sobald Deine Fußposition und Körperhaltung korrekt sind, kannst Du einen Vorwärtsimpuls erzeugen und das Brett mit einer kippenden, "pumpenden" Aktion von der Fersenkante bis zur Zehenkante beschleunigen. Denke aber daran, dass der "Pump" durch Rotation/Bewegung des Oberkörpers erzeugt wird. Du initiierst die gesamte Bewegung also immer zuerst mit Kopf, Armen und Oberkörper. Mit etwas Übung wirst Du mühelos über die Straße gleiten und pumpen, ohne jemals den Fuß vom Board nehmen zu müssen!

carver-sequence

Fortgeschrittene Surfskate-Techniken

Bottom Turn und Top Turn

Vielleicht möchtest Du nun Dein Surfskate nutzen, um Deine Skills für Bottom-Turn-Manöver zu perfektionieren. Der Bottom-Turn ist das wichtigste Manöver, was Du beim Wellenreiten beherrschen musst, da es die Basis für so ziemlich jedes andere Manöver ist.

Setze Dich in Bewegung und plane die Kurve, die Du fahren möchtest im Kopf voraus. Wenn Du den Turn einleitest, kauere Dich mit einer kompakten Haltung und einem niedrigen Schwerpunkt auf das Surfskate. Gib Druck auf die Kante des Boards und fahre in die Kurve hinein. Diese Aktion wird eine Ladung Energie in Deinen Beinen speichern, mit der Du anschließend das Board aus der Kurve heraus beschleunigen kannst.

Das tust Du, indem Du beim Ausleiten der Kurve allmählich Deine Beine wieder durchstreckst und auch Deinen Körper wieder aufrichtest, während Du Dich weiter stark in die Kurve lehnst.

Wenn Du diese Übung beherrscht, hast Du die richtigen Muskeln und das Gleichgewicht trainiert und kannst auch auf dem Wasser schnell einen Top-Turn oder Cut Back einleiten.

Der Top Turn ist der Gegenpart zum Bottom Turn und schließt sich in der Regel an diesen an. Nachdem Du einen perfekten Bottom-Turn mit Power durchfahren hast, kannst Du Druck auf die gegenüberliegende Kante geben, Arme und Körper öffnen und einen stilvollen Top-Turn-Carve ausführen!

Setze Deinen vorderen Arm und Deine Schulter ein, um den Weg durch den Top-Turn zu steuern, öffnen Deinen Körper und Deine Arme und drehe Deinen Kopf weiter in die Richtung, in die Du fahren möchtest. Erinnere Dich an das Mantra von oben! Wohin Dein Kopf und Deine Arme zeigen, dahin werden Deine Hüften und das Surfskate folgen.

Wenn Du den Top Turn durchfahren hast, denke daran, Schwerpunkt und Körperhaltung wieder zu senken, und wende den Blick nach vorne für die nächste Kurve.

Snap mit dem Surfskate

Sobald Du Bottom Turn und Top Turn beherrscht, kannst Du es mit dem "Snap" versuchen!

Das "Snap" ist ein weiteres Manöver, das direkt aus dem Wellenreiten kommt. An der Spitze einer Welle führt der Surfer eine sehr scharfe Kurve aus, die das Heck des Surfboards über die Welle in die Luft bringt, man nennt das auch "Throwing the fins".

Dasselbe Manöver kannst Du mit einem Surfskate durchführen, indem Du die hinteren Wheels zum Sliden bríngst, während Du vorne eine schnelle, sehr scharfe Kurve fährst. Wenn Du Dich in einen Topturn lehnst, verlagerst Du für einen Snap mehr Gewicht auf Deinen Vorderfuß, damit die hinteren Wheels leichter sliden können. Mit etwas seitlichem Druck mit dem hinteren Fuß kannst Du nun die Rollen der hinteren Achse zum sliden bringen.

Um das Manöver zu beenden, versuche Dein Gewicht über dem Board zu halten und nimm eine niedrige Position ein.

Cut Back mit dem Surfskate

Cut Backs sind ein super stylisches Surfbrett-Manöver, das den Surfer zurück in die Welle bringt, wenn er diese bis zum Bottom herunter gesurft ist. Auf einem Surfskate kann das gleiche Manöver mit dem gleichen Stil ausgeführt werden.

Beginne mit einem starken Bottom-Turn und leite diesen in einen Top-Turn über. Statt wie üblich aus dem Top Turn herauszukommen, bleibe einfach länger in der Kurve, bis Du wieder in die Richtung zurückfährst, in der Du den Top Turn begonnen hast. Du hast dann eine 180° Kurve durchfahren.

Du musst wirklich Deine Arme und Deinen Kopf einsetzen, um die Drehung länger zu halten. Drehe den Kopf immer weiter und Dein Körper wird folgen!

An den Cut Back kannst Du noch einen weiteren Bottom-Turn anhängen, damit Du wieder in die richtige Richtung fährst.

 

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Was ist eigentlich ein Surfskate?

Ein Surfskate besteht aus einem Deck, vergleichbar mit dem eines kurzen Cruiser Longboards und einer speziell gelagerten Vorderachse, die mehr Freiheitsgrade besitzt, als normale Longboard Trucks und einer normalen Hinterachse.

Dadurch, dass sich die Vorderachse stark anders verhält, als die Hinterachse, kann man ein Surfskate nur durch Pumpen vorwärts bewegen. Du brauchst den Fuß nicht vom Board zu nehmen, sondern kannst durch Deine Körperbewegung das Board vorwärts treiben. 

Das Alleine macht aber ein Surfskate noch nicht aus. Die Hersteller der Achsen versuchen vielmehr, die Bewegungen, die Du zum Steuern des Surfskates ausführen musst, möglichst dicht an den Bewegungen zu orientieren, die man beim Surfen eines Wellenreitbrettes ausführt.  Die höhere Beweglichkeit der Surfskate Vorderachsen ermöglicht kurze und wendige Turns zu fahren wie beim Surfen. Du kannst Bottom Turns, Top Turns und Cut Backs trainieren.

Da die meisten Hersteller völlig unterschiedliche Konzepte für die Achsen entwickelt haben, ist auch das Fahrverhalten der unterschiedlichen Surfskate-Achsen sehr verschieden.

Wer hat das Surfskate erfunden?

Die erste Marke, die mit Surfskates bekannt geworden ist, ist Carver aus Kalifornien. brettsport.de hat die Carver Skateboards bereits seit 2014 im Programm und hat schon immer das Potential dieses Sportgerätes erkannt gehabt. Wir sind daher auch der umsatzstärkste Carver-Händler in Deutschland. Später kamen dann die Marken Yow und Slide aus Spanien dazu. Yow hat ein völlig anderes Achsensystem entwickelt, was sich nicht nur optisch stark von den ursprünglichen Carver-Achsen unterscheidet, sondern auch von den Fahreigenschaften.

carver Markenlogo_YOW slide_logo

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Das Surfskate Deck

Surfskate Decks haben eine Länge zwischen 28" und 36,5" (also ca. 71 - 93 cm) und sehen damit auf den ersten Blick so ähnlich aus, wie Minicruiser. Um die Analogie zum Wellenreiten noch erfahrbarer zu machen, orientieren sich einige Hersteller am Design echter Surfboards und adaptieren den Shape und das Design.

Die Unterschiede bei den Decks liegen abgesehen vom Styling, in der Ausprägung der Kicktails und bei der Form von Tail und Nose. 

  • Mini-Boards drehen schneller und lassen sich leichter Pumpen. Wenn Du skatest, wo wenig Platz ist und Du auf engstem Raum Deine Turns ausführen möchtest, dann ist ein kleines Board dafür ideal. Ein kurzes Board gibt Dir das Gefühl auf einem kurzen Surfboard zu stehen und reagiert ebenso flott auf jeden Lenkbefehl. Von Mini Boards reden wir im Bereich von 25.5” to 29”, wobei die ganz kurzen Surfskates sich sehr loose fahren, während sie mit zunehmender Länge immer stabiler werden.
  • Kurze Boards bieten Dir eine Kombination aus enger Wende und einfachem Pushing. Ein kurzes Board wählst Du für den Einsatz in Alltagsbedingungen, wo Du pusht und an geeigneten Stellen hart carvst und pumpst. Der Unterschied zwischen den kurzen Surfskates ist subtiler, kleine Änderungen in der Länge führen zu kleinen Änderungen bei der Leistung. Ein kurzes Surfskate ist zwischen 30" und 33" lang. Auch hier gilt: Die Kürzeren sind ein bißchen lockerer, die längeren ein bißchen stabiler.
  • Mittlere Längen haben ein stabileres Fahrverhalten und sind noch leichter zu pumpen. Um ins Pumpen zu kommen, musst Du am Anfang mehr Aufwand betreiben, aber wenn Du den Rythmus gefunden hast, dann sind die mittleren Boards schneller. Ein mittleres Carver Skateboard wirst Du wählen, wenn Du längere Strecken damit zurücklegen willst und dabei auch Pushen möchtest. Je länger das Board ist, um so stabiler und sicherer fühlt es sich an. Die mittlere Länge enspricht vom Verhalten her einem Groveler Surfboard. Mittlere Längen reichen von 34" bis 36".
  • Lange Boards sind am stabilsten und lassen werden durch Pumpen am schnellsten. Allerdings ist es auch schwieriger, die langen Boards durch Pumpen vom Stillstand in Fahrt zu bringen. Lange Boards kannst Du aufgrund der längeren Wheelbase nicht so extrem in die Kurven jagen, wie die kurzen Surfskates und sie werden daher vor allem zum gemütlichen Cruisen und zur einfachen Fortbewegung verwendet. Beim Vergleich mit dem Sufboard entspricht das Verhalten dem traditionellen Longbaord mit Fahrtechniken, wie Cross Stepping und Nose Riding. Ein Longboard variiert bei der Länge zwischen 38" und 43" und wie immer gilt, dass das Verhalten mit zunehmender Länger immer stabiler wird.

Die Wheelbase beim Sufskate

Häufig kommt die Frage auf, welches die richtige Länge eines Surfskates ist, wenn man die Eigenschaften eines ganz bestimmtes Surfboards möglichst genau simulieren möchte. Die Frage nach der Länges des Decks ist an dieser Stelle die falsche Frage. Für das Verhalten als Surftrainer ist die Länge der Wheelbase entscheidend. 

 Die folgende Tabelle kann Dir einen groben Überblick geben, welches Surfskate Du in Abhängigkeit von Körpergröße und Gewicht wählen kannst. Allerdings spielen auch weitere Faktoren eine Rolle und die Fahreigenschaften werden primär von der Länge der Wheelbase beeinflusst.

Deckeigenschaften

 unter 155cm  25kg – 55kg  unter 30″
 150cm – 170cm (5”0` – 5”7`)  40kg – 75kg  27 – 31”
 160cm – 181cm (5”3` – 5”11`)  50kg – 85kg  30 – 32”
 165cm – 187cm (5”4` – 6”2`)  60kg – 90kg  31”- 33”
 175cm – 193cm (5″7` – 6”4`)  70kg – 100kg  32”- 35”
 182cm – 203cm (6”0`- 6”8`)  85kg – 120kg  34”- 39”

Die unterschiedlichen Achsen-Systeme für Surfskates

Carver C7 Achsen

c7_large_1024x1024557414d7dc5f0Die C7 Trucks mit einer Dual-Achse fahren sich sehr flüssig und leicht, wie ein Surfboard mit nur einer Finne und nutzen jede Seitwärtsbewegung sofort für Vortrieb. Es ist sehr einfach, Carver Skateboards mit dieser Achse zu Pumpem und damit sofort Fahrt aufzunehmen. Um das Board perfekt abzustimmen kannst Du beide Achsen getrennt voneinander einstellen und so das Carver Skateboard perfekt an Deine individuellen Bedürfnisse anpassen.

Das C7 System ist ein bißchen schwerer, als das CX-Achsen-Set, aber das integrierte Federsystem erlaubt dafür auch einen größeren Spielraum bei der individuellen Anpassung. Der lange Arm in Längsachse und der große Spielraum bei den Einstellungen macht das Board universell einsetzbar für hohe Geschwindigkeiten oder für einfaches Gleiten ohne zu pushen.

Carver CX Achsen

Carver-Truck-CXDie Carver CX-Achse ist eine Single-Achsen-Konstruktion mit einem Präzisions-Pivot-Zapfen und ermöglicht extrem heftige Turns, wie auf einen Thruster-Surfboard und gibt Dir dasselbe Feedback beim Pumpen für Speed. Auch die CX-Achse ermöglicht Dir einen breiten Einstellbereich für Deine indviduellen Bedürfnisse. Bevor Du einen anderen Shape oder andere Bushings ins Auge fasst, kannst Du zunächst über die Einstellung der Achse schon sehr viel anpassen.

Die Achse hat dasselbe Gewicht, wie eine normale Longboard- oder Skateboard-Achse, aber das Design der Carver CX-Achse ist extrem gut geeignet für Airs, Skateparks und Transistions.

Yow Achsen

yow-system-truck yow-system-v4-packDie Yow-Achse erhebt den Anspruch, das Surffeeling am genauesten zu simulieren. Yow behauptet sogar: Wenn man die Bewegungen, die man auf Streetsurfboards der meisten anderen Marken gelernt hat, beim Wellenreiten anwendet, fällt man ins Wasser, da insbesondere die Gewichtsverlagerung hier eine andere ist.

Durch die fast identische Bewegung bei der Yow-Achse lernt und verinnerlicht man die korrekten Bewegungen beim Surfen und schult so sein Bewegungsgedächtnis, anstatt es mit falschen Bewegungen zu verwirren.

Slide Achsen

Slide-Surfskate-AchseDie Sliede Achse ist sehr gut für Surfskate-Einsteiger geeignet. Sie bietet mehr Stabilität, als z.B. die sehr loose Yow Achse. Wenn Du ein Surfskate suchst, mit dem Du nicht nur Deine Surfskills trainieren kannst, sonder auch entspannt durch die Stadt cruisen kannst, dann machst Du mit der Slide Achse nichts falsch.

 

Zusammenfassung der Markenunterschiede

Wenn Du das Surfskate als richtigen Surftrainer verwenden möchtest, dann bist Du mit den Yow-Achsen oder mit den Carver C7-Achsen am nächsten an den echten Moves auf dem Surfbaord dran, Boards mit diesen Achsen eignen sich dafür weniger zum schnellen Fahren oder für Skatepark-Tricks. Hier stehen klar das Pumpen und die tief gefahrenen Turns im Vordergrund. Auch wenn Du den Flow aus der Pumpbewegung nutzen willst und locker durch die Stadt carven möchtest, dann wählst Du die Carver C7-Achse.

Wenn Du eigentlich zur Skateboardfraktion gehörst und das Board im Park und für Tricks nutzen möchtest, dann empfehlen wir Dir eher die Carver CX-Achse oder die Slide-Achse.

Auswahl des richtigen Surfskate Boards

Bei der Auswahl Deines Carver Surfskates gibt es darüber hinaus noch einige andere Faktoren zu berücksichtigen:

Equivalency Range: Die Achsen bei jedem Board können eingestellt werden, um sich fester oder lockerer anzufühlen. Mit diesen Einstellungen kannst Du die Boards so anpassen, dass die Längenunterschiede ausgeglichen werden. Ein loose eingestelltes längeres Board kann sich ähnlich fahren, wie ein tight eingestelltes kürzeres Board. Allgemein ist vor allem der engere Kurvenradius das entscheidende Merkmal der kürzeren Boards. Gerade die Kräfte, die bei den kürzeren Turns erzeugt werden machen aber den Reiz der Surfskates aus.

Deine Größe: Im Allgemeinen wählen größere Fahrer längere Boards und kleinere Fahrer kürzere Boards. Allerdings gibt es hier keine Regeln. Wichtiger ist Dein Fahrkönnen und das Ziel, was Du Dir gesetzt hast. Ein geübter großer Fahrer wird auch mit dem kleinsten Board klar kommen.

Deine Erfahrung: Speziell, wenn Du ein Surfskate nutzen möchtest, um Deine Skills auf einem Surfboard zu verbessern, dann solltest Du das Surfskate an Deine vorhanden Skills und an den Boardtyp anpassen, den Du auch auf dem Wasser fährst. Du kannst Surfskates auch verwenden, um an Land Deine Skills zu verbessern. Wähle ein kleineres Board und trainiere die Deine Muskeln für engere Turns.

Wenn Du vom Skateboard kommst und Tricks im Park stehst, kannst Du Dich problemlos für ein kurzes Carver Surfskate entscheiden. Als Longboarder wirst Du Dich hier auch eher auf den längeren Modellen wohl fühlen.

Das Gelände: Bei wenig Platz und geringen Geschwindigkeiten wirst Du mit einem Mini-Board den meisten Spaß haben. Dasselbe Board kommt aber bei hohen Geschwindigkeiten möglicherweise zu schnell ins Schlingern. Wenn Du viel im Park unterwegs bist, dann wählst Du wahrscheinlich ein Transition-Modell mit hochgezogener Nose, bei dem Du Dich sicher einlocken kannst und wenn Du haupsächlich auf der Straße unterwegs bist, wird ein Longboard Dein Favorit sein.

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Mit Hilfe der Grafik oben kannst Du ungefähr abschätzen, wie sich ein Surfskate im Verhältnis zu einem Surfboard der entsprechenden Länge verhält. Beachte: Eigentlich ist nicht die Boardlänge, sondern die Wheelbase der richtige Schlüssel für den Vergleich mit den Boardlängen. Aber es gibt so viele ähnlich Boards in jedem Bereich, dass getrost Du auch Shape und Grafik in Deine Entscheidung einfließen lassen kannst.

Wie pumpt man ein Surfskate?

Das Wichtigeste ist: Don't skate it, SURF IT!

Du fährst ein Surfskate mit Deinem gesamten Körper: Wohin dein Kopf und deine Arme zeigen, werden deine Hüften und dein Board folgen.

Wenn Du ein Surfskate fahren möchtest, dann musst Du andere Bewegungen ausführen, als auf einem normalen Skateboard oder Longboard. Bringe zunächst Deinen vorderen Fuß möglichst genau über die Vorderachse und setze Deinen hinteren Fuß möglichst weit hinten auf das Deck in den Knick zum Kicktail. So hast Du den maximalen Hebel für die Umsetzung der Energie in Vortrieb. Diese Energie erzeugst Du nun mit einer rotierenden Bewegung Deines Oberkörpers und einer Gewichtsverlagerung von der Ferse zu den Zehen, wie Du es in den Videos unten auf der Seite sehen kannst. Deine Körperhaltung sollte entspannt, locker und mit weit ausgestreckten Armen sein, damit Du die notwendigen Drehungen einleiten kannst.

Es ist bei einem Surfskate nicht notwendig, einen Fuß zum Pushen vom Boards zu nehmen, die meisten Surfskateboards kannst Du aus dem Stand heraus pumpen. Gleichwohl kann es bei den ersten Versuchen einfacher sein, das Board erst etwas in Fahrt zu bringen und dann die Geschwindigkeit durch Pumpen beizubehalten oder zu steigern.

Sobald Deine Fußposition und Körperhaltung korrekt sind, kannst Du einen Vorwärtsimpuls erzeugen und das Brett mit einer kippenden, "pumpenden" Aktion von der Fersenkante bis zur Zehenkante beschleunigen. Denke aber daran, dass der "Pump" durch Rotation/Bewegung des Oberkörpers erzeugt wird. Du initiierst die gesamte Bewegung also immer zuerst mit Kopf, Armen und Oberkörper. Mit etwas Übung wirst Du mühelos über die Straße gleiten und pumpen, ohne jemals den Fuß vom Board nehmen zu müssen!

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Fortgeschrittene Surfskate-Techniken

Bottom Turn und Top Turn

Vielleicht möchtest Du nun Dein Surfskate nutzen, um Deine Skills für Bottom-Turn-Manöver zu perfektionieren. Der Bottom-Turn ist das wichtigste Manöver, was Du beim Wellenreiten beherrschen musst, da es die Basis für so ziemlich jedes andere Manöver ist.

Setze Dich in Bewegung und plane die Kurve, die Du fahren möchtest im Kopf voraus. Wenn Du den Turn einleitest, kauere Dich mit einer kompakten Haltung und einem niedrigen Schwerpunkt auf das Surfskate. Gib Druck auf die Kante des Boards und fahre in die Kurve hinein. Diese Aktion wird eine Ladung Energie in Deinen Beinen speichern, mit der Du anschließend das Board aus der Kurve heraus beschleunigen kannst.

Das tust Du, indem Du beim Ausleiten der Kurve allmählich Deine Beine wieder durchstreckst und auch Deinen Körper wieder aufrichtest, während Du Dich weiter stark in die Kurve lehnst.

Wenn Du diese Übung beherrscht, hast Du die richtigen Muskeln und das Gleichgewicht trainiert und kannst auch auf dem Wasser schnell einen Top-Turn oder Cut Back einleiten.

Der Top Turn ist der Gegenpart zum Bottom Turn und schließt sich in der Regel an diesen an. Nachdem Du einen perfekten Bottom-Turn mit Power durchfahren hast, kannst Du Druck auf die gegenüberliegende Kante geben, Arme und Körper öffnen und einen stilvollen Top-Turn-Carve ausführen!

Setze Deinen vorderen Arm und Deine Schulter ein, um den Weg durch den Top-Turn zu steuern, öffnen Deinen Körper und Deine Arme und drehe Deinen Kopf weiter in die Richtung, in die Du fahren möchtest. Erinnere Dich an das Mantra von oben! Wohin Dein Kopf und Deine Arme zeigen, dahin werden Deine Hüften und das Surfskate folgen.

Wenn Du den Top Turn durchfahren hast, denke daran, Schwerpunkt und Körperhaltung wieder zu senken, und wende den Blick nach vorne für die nächste Kurve.

Snap mit dem Surfskate

Sobald Du Bottom Turn und Top Turn beherrscht, kannst Du es mit dem "Snap" versuchen!

Das "Snap" ist ein weiteres Manöver, das direkt aus dem Wellenreiten kommt. An der Spitze einer Welle führt der Surfer eine sehr scharfe Kurve aus, die das Heck des Surfboards über die Welle in die Luft bringt, man nennt das auch "Throwing the fins".

Dasselbe Manöver kannst Du mit einem Surfskate durchführen, indem Du die hinteren Wheels zum Sliden bríngst, während Du vorne eine schnelle, sehr scharfe Kurve fährst. Wenn Du Dich in einen Topturn lehnst, verlagerst Du für einen Snap mehr Gewicht auf Deinen Vorderfuß, damit die hinteren Wheels leichter sliden können. Mit etwas seitlichem Druck mit dem hinteren Fuß kannst Du nun die Rollen der hinteren Achse zum sliden bringen.

Um das Manöver zu beenden, versuche Dein Gewicht über dem Board zu halten und nimm eine niedrige Position ein.

Cut Back mit dem Surfskate

Cut Backs sind ein super stylisches Surfbrett-Manöver, das den Surfer zurück in die Welle bringt, wenn er diese bis zum Bottom herunter gesurft ist. Auf einem Surfskate kann das gleiche Manöver mit dem gleichen Stil ausgeführt werden.

Beginne mit einem starken Bottom-Turn und leite diesen in einen Top-Turn über. Statt wie üblich aus dem Top Turn herauszukommen, bleibe einfach länger in der Kurve, bis Du wieder in die Richtung zurückfährst, in der Du den Top Turn begonnen hast. Du hast dann eine 180° Kurve durchfahren.

Du musst wirklich Deine Arme und Deinen Kopf einsetzen, um die Drehung länger zu halten. Drehe den Kopf immer weiter und Dein Körper wird folgen!

An den Cut Back kannst Du noch einen weiteren Bottom-Turn anhängen, damit Du wieder in die richtige Richtung fährst.

 

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