Longboard Rollen

Damit du mit dem Longboard so richtig schön durch die Gegend „surfen“ kannst, benötigst du selbstverständlich auch die passenden Rollen. Wie bei den Decks und Achsen gibt es auch hier einiges zu beachten. Ganz klar: Rolle ist nicht gleich Rolle und wer das perfekte Modell für sich und sein Longboard finden will, muss wissen, worauf es zu achten gilt. Hier erfährst du alles, was du wissen musst, um die ideale Rolle für deinen Fahrstil zu finden. [weiterlesen]

Damit du mit dem Longboard so richtig schön durch die Gegend „surfen“ kannst, benötigst du selbstverständlich auch die passenden Rollen. Wie bei den Decks und Achsen gibt es auch hier einiges zu... mehr erfahren »
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Longboard Rollen

Damit du mit dem Longboard so richtig schön durch die Gegend „surfen“ kannst, benötigst du selbstverständlich auch die passenden Rollen. Wie bei den Decks und Achsen gibt es auch hier einiges zu beachten. Ganz klar: Rolle ist nicht gleich Rolle und wer das perfekte Modell für sich und sein Longboard finden will, muss wissen, worauf es zu achten gilt. Hier erfährst du alles, was du wissen musst, um die ideale Rolle für deinen Fahrstil zu finden.###

They see me rollin – die perfekten Rollen für dein Longboard

Die Rollen des Longboards, die allesamt aus Urethan bestehen, werden im umgangssprachlichen Jargon meist schlicht und ergreifend „Wheels“ genannt. Diese Bezeichnung ist auch gar nicht so falsch, denn wie beim Auto oder Fahrrad sorgen die Wheels beziehungsweise Rollen dafür, dass du dich mit dem Longboard fortbewegen kannst. 

Wenn du dein Longboard individuell zusammenstellen willst, musst du auch bei der Wahl der Rollen einiges beachten. Zusammengefasst sind folgende Faktoren entscheidend für deine Entscheidung:

  • Durchmesser
  • Härte
  • Kanten
  • Hub (Kugellagersitz)

Wie du dir vielleicht vorstellen kannst, gibt es zu allen Punkten verschiedene Möglichkeiten, sodass es schier unendlich viele verschiedene Kombinationen gibt. Wenn du dich auf die Suche nach deinen idealen Rollen bist, musst du dich unbedingt darauf einstellen, auch Kompromisse einzugehen. Die perfekte Rolle, die zu 100 % auf deine Ansprüche zugeschnitten ist, wird es vermutlich nicht geben.

Die Wahl des Durchmessers

Beim Durchmesser der Rolle gilt ein einfacher, aber wichtiger Grundsatz: Je größer die Rolle, desto schneller wird sie in ihrer Endgeschwindigkeit. Kleine Rollen beschleunigen zwar schneller, werden aber nie die Geschwindigkeit einer großen Rolle erreichen. 

Aus diesem Grund verwenden vor allem Downhill-Fahrer am liebsten große Rollen mit einem Durchmesser von rund 80 mm, um den Rausch der Geschwindigkeit richtig genießen zu können. Carver und Cruiser hingegen schwören auf Rollen mit einem Durchschnitt von rund 70 mm. Man spricht in diesem Fall von der klassischen Größe für Longboard-Rollen. Sind die Rollen noch kleiner (bis zu einem Durchmesser von 65 mm) spricht man von speziellen Modellen für Mini- und Kinder-Longboards.

Hart oder weich?

Ein nächstes Kriterium, auf das du bei deiner Wahl unbedingt achten musst, ist der Härtegrad der Rollen. Dieser wird in der Einheit Durometer Typ a angegeben und reicht etwa von 75 a bis 100 a, wobei gilt: je kleiner die Zahl, desto weicher die Rolle. Rollen mit einem sehr hohen a-Wert bewegen sich schon in Richtung Skateboard-Rollen.

Die unterschiedlichen Härtegrade machen sich beim Fahrverhalten der Rollen bemerkbar. Während weiche Rollen Straßenunebenheiten besser abdämpfen und für lange Fahrten geeignet sind, jedoch schlechter, später und unkontrollierter sliden, sind härtere Rollen schneller und sliden besser. Dafür dämpfen sie Schläge schlechter ab. Konkret auf die verschiedenen Stile angewendet bedeutet das folgendes:

  • Cruisen und Carven - weiche Rolle
  • Freeride und Sliden - harte Rolle
  • Downhill - Zwischen-Modell

Eine Frage der Kanten

Im Gegensatz zu Skateboard-Rollen unterscheiden sich die der Longboards auch im Hinblick auf ihre Kanten, die auch „Lippen“ genannt werden. Hier wird, ganz allgemein formuliert, zwischen abgerundeten und eckigen Kanten unterschieden:

  • Abgerundete Kanten ermöglichen dir ein leichtes, angenehmes Sliden und fließende Übergänge zum normalen Fahren. Sie sind perfekt für Slider und Freerider.
  • Eckige Kanten hingegen sorgen für mehr Grip und haben eine größere Auflagefläche. Das bedeutet, dass sie schlechter sliden können und perfekt für den Downhill-Bereich sind. 

Der Sitz des Kugellagers

Der Sitz des Kugellagers, sprich der Kern einer jeden Longboard-Rolle, wird im Fach-Jargon kurz und knackig als „Hub“ bezeichnet. Auch er hat große Auswirkungen auf das Fahrverhalten deiner Rolle und sollte deswegen mit Bedacht gewählt werden. Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen Hubs:

  • Centerset Hub: Das Kugellager befindet sich in der Mitte der Rolle. Dies sorgt dafür, dass die Rolle jede Menge Grip hat und sich nicht kegelförmig, sondern gleichmäßig abnutzt.
  • Sideset Hub: Das Kugellager liegt am Rand. Das hat den Effekt, dass diese Rollen perfekt zum Sliden sind. Der Nachteil: Sie nutzen sich mit der Zeit sehr einseitig ab und nehmen eine kegelförmige Form an.
  • Offset Hub: Hierbei handelt es sich um einen Kompromiss zwischen Centerset und Sideset Hub. Das Kugellager befindet sich nicht mittig aber auch nicht seitlich. Dadurch wird der Offset Hub zu einem Allround-Talent, mit dem man sowohl sliden als auch mit viel Grip fahren kann. Die meisten Rollen von Herstellern wie Bustin, Orangatang und Sector 9 sind mit einem Offset Hub ausgestattet.

Zum Thema Kugellager gibt es relativ wenig zu sagen. Wenn du schon Erfahrungen im Skateboard-Bereich gemacht hast, kannst du ruhig die Kugellager, die dir da am besten gefallen haben, auch für dein Longboard benutzen. Spezielle Kugellager aus Keramik sind besonders hitzebeständig, widerstandsfähig und langlebig und eignen sich daher besonders für den Einsatz beim Downhill-Fahren. Diese Modelle sind jedoch auch entsprechend teurer als herkömmliche Kugellager. 

In unserem Longboard Shop findest du viele verschiedene Rollen mit unterschiedlichen Durchmessern, Härtegraden, Kanten und Hubs. Wir sind uns sicher, dass da auch das richtige Modell für dich und deine Ansprüche dabei ist – und, wenn du einmal nicht weiter weißt, schreibst du uns einfach eine E-Mail oder rufst uns direkt an. 

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Die Rollen des Longboards, die allesamt aus Urethan bestehen, werden im umgangssprachlichen Jargon meist schlicht und ergreifend „Wheels“ genannt. Diese Bezeichnung ist auch gar nicht so falsch, denn wie beim Auto oder Fahrrad sorgen die Wheels beziehungsweise Rollen dafür, dass du dich mit dem Longboard fortbewegen kannst. 

Wenn du dein Longboard individuell zusammenstellen willst, musst du auch bei der Wahl der Rollen einiges beachten. Zusammengefasst sind folgende Faktoren entscheidend für deine Entscheidung:

  • Durchmesser
  • Härte
  • Kanten
  • Hub (Kugellagersitz)

Wie du dir vielleicht vorstellen kannst, gibt es zu allen Punkten verschiedene Möglichkeiten, sodass es schier unendlich viele verschiedene Kombinationen gibt. Wenn du dich auf die Suche nach deinen idealen Rollen bist, musst du dich unbedingt darauf einstellen, auch Kompromisse einzugehen. Die perfekte Rolle, die zu 100 % auf deine Ansprüche zugeschnitten ist, wird es vermutlich nicht geben.

Die Wahl des Durchmessers

Beim Durchmesser der Rolle gilt ein einfacher, aber wichtiger Grundsatz: Je größer die Rolle, desto schneller wird sie in ihrer Endgeschwindigkeit. Kleine Rollen beschleunigen zwar schneller, werden aber nie die Geschwindigkeit einer großen Rolle erreichen. 

Aus diesem Grund verwenden vor allem Downhill-Fahrer am liebsten große Rollen mit einem Durchmesser von rund 80 mm, um den Rausch der Geschwindigkeit richtig genießen zu können. Carver und Cruiser hingegen schwören auf Rollen mit einem Durchschnitt von rund 70 mm. Man spricht in diesem Fall von der klassischen Größe für Longboard-Rollen. Sind die Rollen noch kleiner (bis zu einem Durchmesser von 65 mm) spricht man von speziellen Modellen für Mini- und Kinder-Longboards.

Hart oder weich?

Ein nächstes Kriterium, auf das du bei deiner Wahl unbedingt achten musst, ist der Härtegrad der Rollen. Dieser wird in der Einheit Durometer Typ a angegeben und reicht etwa von 75 a bis 100 a, wobei gilt: je kleiner die Zahl, desto weicher die Rolle. Rollen mit einem sehr hohen a-Wert bewegen sich schon in Richtung Skateboard-Rollen.

Die unterschiedlichen Härtegrade machen sich beim Fahrverhalten der Rollen bemerkbar. Während weiche Rollen Straßenunebenheiten besser abdämpfen und für lange Fahrten geeignet sind, jedoch schlechter, später und unkontrollierter sliden, sind härtere Rollen schneller und sliden besser. Dafür dämpfen sie Schläge schlechter ab. Konkret auf die verschiedenen Stile angewendet bedeutet das folgendes:

  • Cruisen und Carven - weiche Rolle
  • Freeride und Sliden - harte Rolle
  • Downhill - Zwischen-Modell

Eine Frage der Kanten

Im Gegensatz zu Skateboard-Rollen unterscheiden sich die der Longboards auch im Hinblick auf ihre Kanten, die auch „Lippen“ genannt werden. Hier wird, ganz allgemein formuliert, zwischen abgerundeten und eckigen Kanten unterschieden:

  • Abgerundete Kanten ermöglichen dir ein leichtes, angenehmes Sliden und fließende Übergänge zum normalen Fahren. Sie sind perfekt für Slider und Freerider.
  • Eckige Kanten hingegen sorgen für mehr Grip und haben eine größere Auflagefläche. Das bedeutet, dass sie schlechter sliden können und perfekt für den Downhill-Bereich sind. 

Der Sitz des Kugellagers

Der Sitz des Kugellagers, sprich der Kern einer jeden Longboard-Rolle, wird im Fach-Jargon kurz und knackig als „Hub“ bezeichnet. Auch er hat große Auswirkungen auf das Fahrverhalten deiner Rolle und sollte deswegen mit Bedacht gewählt werden. Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen Hubs:

  • Centerset Hub: Das Kugellager befindet sich in der Mitte der Rolle. Dies sorgt dafür, dass die Rolle jede Menge Grip hat und sich nicht kegelförmig, sondern gleichmäßig abnutzt.
  • Sideset Hub: Das Kugellager liegt am Rand. Das hat den Effekt, dass diese Rollen perfekt zum Sliden sind. Der Nachteil: Sie nutzen sich mit der Zeit sehr einseitig ab und nehmen eine kegelförmige Form an.
  • Offset Hub: Hierbei handelt es sich um einen Kompromiss zwischen Centerset und Sideset Hub. Das Kugellager befindet sich nicht mittig aber auch nicht seitlich. Dadurch wird der Offset Hub zu einem Allround-Talent, mit dem man sowohl sliden als auch mit viel Grip fahren kann. Die meisten Rollen von Herstellern wie Bustin, Orangatang und Sector 9 sind mit einem Offset Hub ausgestattet.

Zum Thema Kugellager gibt es relativ wenig zu sagen. Wenn du schon Erfahrungen im Skateboard-Bereich gemacht hast, kannst du ruhig die Kugellager, die dir da am besten gefallen haben, auch für dein Longboard benutzen. Spezielle Kugellager aus Keramik sind besonders hitzebeständig, widerstandsfähig und langlebig und eignen sich daher besonders für den Einsatz beim Downhill-Fahren. Diese Modelle sind jedoch auch entsprechend teurer als herkömmliche Kugellager. 

In unserem Longboard Shop findest du viele verschiedene Rollen mit unterschiedlichen Durchmessern, Härtegraden, Kanten und Hubs. Wir sind uns sicher, dass da auch das richtige Modell für dich und deine Ansprüche dabei ist – und, wenn du einmal nicht weiter weißt, schreibst du uns einfach eine E-Mail oder rufst uns direkt an. 

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