Konkave

Eine Konkave ist eine Wölbung über die Breite des Decks. Je nach Ausprägung einer Konkave im Deck reagiert das Board mehr oder weniger stark auf die Kraft, die Du mit dem Fuß auf die Boardkanten ausübst.

In der Abbildung rechts sind die wichtigsten Konkave-Shapes abgebildet:
konkave

Flat - Keine Konkave

Ideal für Fahrer, die nicht agressiv carven oder auf Speed aus sind, sondern die einen gutmütigen Dancer als Basis für ihre eleganten Tricks suchen. Downhill-Fahrer und Carver benötigen zwingend eine Konkave um die Füße fester ans Board zu pressen. Bei klassischen Pintail Boards, die nicht zum Sliden eingestezt werden, sondern zum gemütlichen Cruisen und Dancen finden wir diese Form am häufigsten.

Radiale Konkave

Dies ist die wohl häufigste Form einer Konkave bei Longboards. Die symetrische Form führt zu einer guten, ausgeglichenen Balance beim Kurvenfahren, wenn die Kraft zwischen Ferse und Zehen hin und her pendelt. Die radiale Konkave gibt Dir bei Slides soliden Halt, weil der Druck an den Seiten stark erhöht wird.

Elliptische Konkave

Das Verhalten einer elliptischen Konkave ist vergleichbar mit der radialen Konkave, aber hat einen deutlicheren Unterschied bei der Krafübertragung zwischen Mitte und Kante des Boards. Du bekommst bei diesem Shape eine spürbar kräftigere Antwort von Deinen Zehen und Fersen. Mit einer elliptischen Konkave sind radikalere Manöver und engere Turns möglich.

W-Konkave

Wie der Name es besagt, sieht der Shape einer W-Konkave tatsächlich aus wie ein "W". Im Grunde haben wir hier also zwei radiale Konkaven auf einem Deck. Die dadurch entstehende Mittellinie wirkt wie ein Drehpunkt, über den noch mehr Energie auf die Fersen oder Zehen übertragen werden kann. Aus die Response wird dadurch gegenüber den anderen Formen noch einmal gesteigert. Die W-Konkave wird vor allem von Racern gefahren, die höchste Präzision benötigen und schnelle Turns einleiten müssen.

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